Pocket Pair

Also known as: pocket pairs, pair in the hole, wired pair

Zwei Karten des gleichen Rangs, die dir als Starthand ausgeteilt werden (z.B. 77), von Premiums bis hin zu kleinen Paaren, die du zum Set-Mining spielst.

Ein Pocket Pair ist eine Starthand mit zwei gleichrangigen Karten. Sie decken ein breites Wertespektrum ab: Premiums (TT–AA) sind Top-Range Hände zum Raisen und Stacken; mittlere Paare (66–99) sind flexible Value-/Cold-Call Hände; kleine Paare (22–55) sind primär Set-Miner, die an den meisten Flops folden, aber groß gewinnen, wenn sie ein Set treffen.

Die Mathematik des Set-Minings basiert auf reinen Implied Odds. Du triffst einen Set an etwa 11.8% der Flops (ungefähr 7.5:1 dagegen), daher willst du, um einen Raise rein zum Treffen eines Sets zu callen, mindestens das ~7.5-fache deines Calls gewinnen, wenn du triffst – was Deep Stacks und Gegner begünstigt, die auszahlen. Kombinatorisch gibt es für jedes Pocket Pair nur 6 Combos (\(\binom{4}{2}\)), eine Tatsache, die ständig für Card Removal und Range-Counting wichtig ist.

Preflop sind große Paare Anker für RFI, 3-bet/4-bet Value und linear Ranges; kleine Paare sind Steal/Blind-Defense Hände und Implied-Odds-Calls. Im Short-Stack MTT Spiel wird jedes Pocket Pair zu einer starken Push/Fold Hand, da Pair-vs-Overcards ein quasi Coin Flip mit Fold Equity ist – selbst 22 jams profitabel aus später Position bei 10–12bb.

Example

100bb, CO opens 2.5bb, du hast 33 am BTN. Cold-Call: Du brauchst ~7.5:1 Implied Odds zum Set-Mining, und die Stacks sind 40:1, also ist es trivial profitabel – du floppst einen Set ≈11.8% und kannst ein Overpair stacken. Bei 12bb in einem MTT ist 33 stattdessen ein profitabler Open-Jam, kein Set-Mine.